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Ziepel

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Ziepel kann auf eine bewegte und über 1000-jährige Geschichte zurückblicken. Die Ortschaft wurde 992 in der Urkunde Kaiser Ottos III. als „Sipli“ genannt, wovon ein 201 Zentner schwerer Findling in der Mitte der Ortschaft zeugt. Dieser Stein befindet sich an der Stelle, an der früher der Dorfteich war. Der Ort lag damals weiter nördlich an der Grenze der Gemarkung Wörmlitz und Stegelitz. An der Stelle der heutigen Ortslage befand sich Dudendorf, ein Ort, den flämische Siedler im 12. Jahrhundert in der noch heute erkennbaren Form neu anlegten. Am 25. April 1636 wurde das Dorf durch Söldner vollständig zerstört. Erst nach 30 Jahren waren die Höfe wieder bewohnt und aufgebaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg fanden zahlreiche Umsiedler in Ziepel eine neue Heimat. Um das große „Volkseigene Gut Kampf“ entwickelte sich die Ortschaft zu einem schmucken Dorf. So entstanden viele Siedlungshäuser. Heute leben ca. 600 Einwohner in Ziepel. Durch Eingemeindung ist Ziepel seit dem 01.01.2003 eine Ortschaft bzw. ein Ortsteil der Stadt Möckern. Inmitten der Ortschaft steht die romanische Kirche St. Markus aus dem 12. Jahrhundert, deren Kirchturm 1735 im barocken Stil ergänzt wurde. In der Kirche ist ein großer Taufstein von 1487 zu bewundern – eine hervorragende Steinmetzarbeit. Im Sommer bietet das attraktive Freibad Ziepels vielen Menschen Erholung und Entspannung. Es ist ein Anziehungspunkt für den gesamten Landkreis. Im Dorfgemeinschaftshaus befinden sich die Räumlichkeiten der Feuerwehr, der Kindertagesstätte, der Fahrschule Angermann, des Jugendclubs und des Ortsbürgermeisters der Ortschaft. Der große Beratungsraum im Dorfgemeinschaftshaus wird gern für private Feiern genutzt.


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