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Stadt Möckern

Karte der Stadt Möckern

Am Markt 10
39291 Möckern OT Möckern

Telefon 039221 95-112

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.moeckern-flaeming.de

In der Stadt Möckern leben 14.155 Einwohner in 50 Ortsteilen. Gemäß der früheren Gemeindestruktur wurden die Ortsteile zu Ortschaften zusammengefasst. Die Belange vor Ort werden durch Ortschaftsrat und Ortsbürgermeister geregelt.

 

Aussenstelle Küsel

Außenstelle Küsel

Mit der kommunalen Neugliederung wurde gerade für dieses sehr dünn besiedelte Gebiet im Südosten des Landkreises Jerichower Land die grundlegenden Voraussetzungen für eine leistungsfähige, bürgernahe und bezahlbare Kommunalverwaltung geschaffen. Neben dem Hauptsitz im Rathaus Möckern finden die Bürger in den Außenstellen in Küsel und im Rathaus Loburg qualifizierte Bürgerbüros vor, um ihre Verwaltungsangelegenheiten ortsnah erledigen zu können.

Rathaus Loburg

Natürlich werden alle anderen kommunalen Aufgaben konsequent flächendeckend erledigt. 14 Kindereinrichtungen mit insgesamt 610 Plätzen gewährleisten eine vollkommene Bedarfsdeckung. In 4 kommunalen Grundschulen lernen ca. 450 Kinder. 1 Sekundarschule in Trägerschaft des Landkreises ergänzt das Angebot.

Rathaus Loburg

Die Theologische Hochschule Friedensau ist eine herausragende Einrichtung der Erwachsenenbildung.

27 Freiwillige Feuerwehren in den Ortschaften sichern flächendecken den Brandschutz und die Hilfeleistung. Sie tragen zudem erheblich zum gesellschaftlichen Leben bei. 4 Freibäder, die Stadthalle, eine Vielzahl an Sporteinrichtungen, Dorfgemeinschaftshäusern und Heimatstuben bieten den zahlreichen Vereinen vor Ort ein breites Betätigungsfeld. Ehrenamtliches Engagement auf allen Ebenen und in allen Orten bewirkt den Erhalt der gemeindlichen Identität und des örtlichen Brauchtums.

 

Durch die mehrfachen Anbindungen an die A2, die Bundesstraßen 246 und 246a

  Rathaus Möckern

ist die Stadt verkehrstechnisch gut erschlossen. Nicht nur die Landeshauptstadt Magdeburg und das Mittelzentrum Burg sind dadurch unweit entfernt, auch Berlin oder Leipzig sind in ca. einer Stunde zu erreichen.

Karte Anbindung

Verschiedene Gewerbegebiete, attraktive Wohnlagen für verschiedene Ansprüche, eine ausgewogene und dem ländlichen Bedarf angepasste soziale Infrastruktur bilden gute Bedingungen für Familien in allen Lebenslagen.

 

Auf der Grundlage einer ausgeprägten Vereinsstruktur fließen Tradition und menschliches Miteinander ebenso ein, wie neue Ideen in das breit gefächerte öffentliche Leben.

Unsere Wappen:

 Wappen


Aktuelle Meldungen

Allgemeine Zustimmung zur Nutzung von Sportstätten in Trägerschaft der Stadt Möckern gemäß der 7. SARS-CoV-2-EindV

(07.07.2020)

Die Stadt Möckern hat ihre allgemeine Zustimmung zur Nutzung von Sportstätten in Trägerschaft der Stadt Möckern gemäß § 8 Abs. 1 und 2 der Siebten Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Sachsen-Anhalt erteilt. Damit kann der Trainings- Spiel - und Wettkampfbetrieb unter Einhaltung strenger Auflagen in erweiterter Form aufgenommen werden.

 

Weitere Einzelheiten sind der Anlage zu entnehmen.

[Freigabe gemäß 7. VO]

Foto zur Meldung: Allgemeine Zustimmung zur Nutzung von Sportstätten in Trägerschaft der Stadt Möckern gemäß der 7. SARS-CoV-2-EindV
Foto: Allgemeine Zustimmung zur Nutzung von Sportstätten in Trägerschaft der Stadt Möckern gemäß der 7. SARS-CoV-2-EindV

Sanierungsgebiet "Möckern-Stadtkern"

(06.07.2020)

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können zum Thema in den beigefügten Unterlagen Einsicht nehmen.

Bei Fragen steht Ihnen Bauamtsmitarbeiterin Daniela Sandkuhl unter 039245/948-41 zur Verfügung.

[Bodenrichtwertkarte]

[Beschreibung zur Bodenrichtwertkarte]

Erreichbarkeit im Rathaus Möckern und der Außenstelle Küsel

(15.05.2020)

Nach Abschluss des ersten Bauabschnittes im Rathaus Möckern sind  die Bereiche Bürgermeister, Bürgerservice, Standesamt, Kultur und Poststelle und Archiv wieder in Möckern erreichbar.

 

Zur Gewährleistung der Baufreiheit ist nunmehr die Finanzverwaltung nach Küsel umgezogen.

 

Dieser Nachricht sind Anlagen zur aktuellen Erreichbarkeit der Mitarbeiter an den Standorten Rathaus Möckern und Außenstelle Verwaltungsamt Küsel beigefügt.

[Erreichbarkeit im Rathaus Möckern]

[Erreichbarkeit der Finanzverwaltung in Küsel]

Foto zur Meldung: Erreichbarkeit im Rathaus Möckern und der Außenstelle Küsel
Foto: Verwaltungsamt Küsel

Baustart für die neue Ihle-Brücke bei Friedensau

(09.04.2020)

Der Landkreis Jerichower Land informiert, dass am 14. April 2020 die Bauarbeiten zum Neubau der Ihle-Brücke an der Kreisstraße 1006 bei Friedensau beginnen. Die Fertigstellung des Bauvorhabens wird voraussichtlich zum 31. Oktober 2020 erfolgen.

 

Der Neubau der Brückenkonstruktion ist aufgrund des schlechten baulichen Zustandes der bestehenden Brücke dringend notwendig. Nachdem der Abriss der Bestandsbrücke erfolgt ist, wird die Fundamentplatte für die neue Brücke gegossen. Der Brückenüberbau wird als Platte mit Betongelenken aus Stahlbeton gefertigt. Die beiden Brückenseiten erhalten Füllstabgeländer aus Aluminium. Abschließend erfolgt die Anpassung der angrenzenden Straßenfelder. Nach der Baumaßnahme wird eine Fahrbahn mit einer Breite von 6,50m nutzbar sein.

 

Da das Bauvorhaben nur unter Vollsperrung durchgeführt werden kann, erfolgt diese bis zur Fertigstellung der Brücke. Für Fußgänger und Radfahrer wird vor Ort eine Behelfsbrücke eingerichtet. Diese befindet sich aus Richtung Pabsdorf kommend rechts der Baustelle und führt direkt auf das Campusgelände der Hochschule Friedensau.

 

Aufgrund der Vollsperrung kann die Buslinie  NJL-711 (Burg – Grabow – Pabsdorf – Möckern) nicht wie gewohnt fahren. Dies betrifft auch den Schülerverkehr der Sekundarschule Möckern, der Grundschule Grabow sowie der Burger Schulen. Die NJL-Linie 711 wird während der Vollsperrung nur von Burg bis Friedensau verkehren und anschließend großräumig über Burg nach Möckern umgeleitet. Der Ort Pabsdorf wird während der Bauzeit aus Richtung Möckern als Rufbus bedient.

[Pressemitteilung Landkreis Jerichower Land ]

Foto zur Meldung: Baustart für die neue Ihle-Brücke bei Friedensau
Foto: Baustart für die neue Ihle-Brücke bei Friedensau

Grünschnittsammelplätze im Stadtgebiet öffnen wieder

(03.04.2020)

Die Grünschnittsammelplätze werden gemäß der Festlegung des Landkreises Jerichower Land wieder geöffnet. Nähere Informationen finden Sie in der Rubrik Grünschnitt.

[Handlungsempfehlung Grünschnittsammelplätze]

Foto zur Meldung: Grünschnittsammelplätze im Stadtgebiet öffnen wieder
Foto: Grünschnittsammelplätze im Stadtgebiet öffnen wieder

Masernschutzgesetz gilt ab dem 01. März 2020

(27.02.2020)

Am 1. März 2020 tritt das Masernschutzgesetz in Kraft. Mit diesem Artikelgesetz wird insbesondere das Infektionsschutzgesetz geändert. Demnach gilt  für Personen, die nach 1971 geboren sind und in einer Gemeinschaftseinrichtung betreut werden oder dort tätig sind, dass sie einen gemäß den Empfehlungen der ständigen Impfkommission des Robert-Koch-Instituts (STIKO) ausreichenden Impfschutz oder eine Immunität gegen Masern aufweisen müssen.

Als Gemeinschaftseinrichtungen gelten Kindertageseinrichtungen und Kinderhorte,
erlaubnispflichtige Kindertagespflegestellen, Schulen und sonstige Ausbildungseinrichtungen sowie Heime und Ferienlager.

Der Nachweis ist gegenüber der Leitung der Einrichtung zu erbringen. Dieser kann erbracht werden durch

  • Vorlage einer Impfdokumentation (z. B. Impfausweis) oder eines ärztlichen Zeugnisses, darüber, dass ein Impfschutz gegen Masern besteht,
  • Vorlage eines ärztlichen Zeugnisses darüber, dass eine Immunität gegen Masern vorliegt oder aufgrund einer medizinischen Kontraindikation keine Impfungen erfolgen konnten oder
  • Vorlage der Bestätigung einer staatlichen Stelle oder der Leitung einer anderen vom Gesetz betroffenen Einrichtung darüber, dass ein Nachweis nach bereits vorgelegen hat.

Bei minderjährigen Personen sind die Sorgeberechtigten für die Nachweiserbringung verantwortlich.

Personen, die am 1. März 2020 bereits in einer Gemeinschaftseinrichtung betreut werden oder dort tätig sind, haben den Nachweis bis zum 31. Juli 2021 zu erbringen.

Fragen und Antworten findet man auf der Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums unter:

 

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/impfpflicht/faq-masernschutzgesetz.html

Trauungen im Multifunktionalen Zentrum Theeßen

(15.08.2019)

Die Stadt Möckern bietet ab dem 20.08.2019, Trauungen im Multifunktionalen Zentrum in Theeßen an.

 

Nähere Informationen finden Sie auf der beigefügten Bekanntmachung.

[Bekanntmachung]

Foto zur Meldung: Trauungen im Multifunktionalen Zentrum Theeßen
Foto: Trauungen im Multifunktionalen Zentrum Theeßen

Verbrennen in der Feuerschale / im Feuerkorb

(14.09.2018)

Was darf in einer Feuerschale / in einem Feuerkorb verbrannt werden?

 

Die Verwendung von Feuerschalen und Feuerkörben darf nicht zum Zweck der Abfallbeseitigung erfolgen, die Verbrennung von Pflanzenabfällen wie Baum- und Strauchschnitt ist ausgeschlossen.

Sie dürfen ausschließlich mit naturbelassenem stückigen Holz, z.B. Scheitholz und Hackschnitzeln, Holzbriketts oder Holzpellets betrieben werden.

 

Begründung / Rechtsgrundlagen:

 

Gefahrenabwehrverordnung der Stadt Möckern

 

Nach § 7 "Offene Feuer im Freien" der Gefahrenabwehrverordnung der Stad Möckern, ist gem. Abs. 1 das Anlegen und Unterhalten von Traditions-, Lager- du anderen offenen Feuern, einschließlich Flämmen verboten. Ausnahmen bedürfen der Genehmigung durch die Stadt Möckern Diese Genehmigung ersetzt nicht die Zustimmung des Grundstückseigentümers oder des sonstigen Verfügungsberechtigten. Andere Bestimmungen, nach denen offenes Feuer gestattet oder verboten ist, bleiben unberührt.

 

Ausgenommen von offenen Feuern sind nach Abs. 2 der Gefahrenabwehrverordnung mobile oder stationäre Grillgeräte und -anlagen sowie Feuerungsanlagen (Feuerkörbe, Feuerschalen) im Durchmesser bis 2,00 m.

 

Kreislaufwirtschaftsgesetz

 

Die Verordnung über die Entsorgung pflanzlicher Gartenabfälle außerhalb von Abfallentsorgungsanlagen im Landkreis Jerichower Land ist durch den damaligen Landrat aufgehoben worden (Bekanntmachung im Amtsblatt Nr. 06 am 24.03.2011).

Seitdem besteht das Verbot zum Verbrennen von Gartenabfällen.

 

Grundlegend bestimmt sich Abfall nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) und der Satzung über die Vermeidung, Verwertung, Beseitigung von Abfällen und sonstige Maßnahmen der Abfallwirtschaft (Abfallentsorgungssatzung) des Landkreises Jerichower Land.

Nach § 3 KrWG sind Abfälle alle Stoffe und Gegenstände, deren sich ihr Besitzer entledigt, entledigen will oder entledigen muss. Eine Entledigung ist anzunehmen, wenn der Besitzer die tatsächliche Sachherrschaft über sie unter Wegfall jeder weiteren Zweckbestimmung aufgibt. Der Wille zur Entledigung ist anzunehmen, wenn deren ursprüngliche Zweckbestimmung entfällt oder aufgegeben wird.

Der Besitzer muss sich Stoffen und Gegenständen entledigen, wenn diese nicht mehr entsprechend ihrer ursprünglichen Zweckbestimmung verwendet werden.

 

Bioabfälle (§ 3 Abs. 7) im Sinne des KrWG sind biologisch abbaubare pflanzliche, tierische oder aus Pilzmaterial bestehende Garten- und Parkabfälle, Landschaftspflegeabfälle etc.

Ergänzend nach § 8 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 3 der Abfallentsorgungssatzung sind Grünabfall/Bioabfall unbehandelte pflanzliche Abfälle wie Rasen-, Baum- und Strauch- und Heckenschnitt, Wurzelholz und Laub.

 

Nach § 17 Abs. 1 KrWG sind Erzeuger oder Besitzer von Abfällen aus privaten Haushaltungen verpflichtet, Abfälle dem öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger zu überlassen.

Zwar besteht diese Überlassungspflicht nach § 8 Abs. 4 Abfallentsorgungssatzung nicht, soweit diese Abfälle auf dem genutzten Grundstück selbst verwertet werden können. Die Eigenverwertung und somit Befreiung vom Anschlusszwang und der Überlassungspflicht richtet sich nach § 5 Abs. 5 Satz 2 bei Vorliegen eines Kompostplatzes in ausreichender Größe sowie einer ausreichenden Fläche für die Ausbringung des Kompostes.

 

Ferner dürfen nach § 28 Abs. 1 Abfälle zum Zwecke der Beseitigung nur in den dafür zugelassenen Anlagen oder Einrichtungen (Abfallbeseitigungsanlagen) behandelt, gelagert oder abgelagert werden.

 

Zusammenfassend ist es verboten sämtlichen Ab- und Verschnitt, sowie Laub und Unkraut zu verbrennen.

Die Kompostierung ist erlaubt, andernfalls hat die Entsorgung in der Bioabfalltonne über den Landkreis Jerichower Land zu erfolgen.

Hierzu ist auch eine Erklärung im Abfallwegweiser 2018 auf Seite 12 enthalten bezüglich der Behandlung von Bioabfall. Dieser Wegweiser wurde an alle Haushalte Anfang 2018 verteilt.

Ein Verbrennen von grünem Material, welches als Bioabfall zählt, ist verboten und stellt einen Verstoß gegen § 28 Abs. 1 KrWG dar.

Diese Ordnungswidrigkeit ist beim Landkreis Jerichower Land anzuzeigen.

 

Bundesimmissionsschutz / zulässiges Material

 

Handelsübliche Feuerschalen sind im Sinne des Immissionsschutzrechts sogenannte „nicht genehmigungsbedürftige Anlagen“, die der Wärmegewinnung als sogenannte Wärme- oder Gemütlichkeitsfeuer dienen. Sie dürfen nur bestimmungsgemäß mit zulässigen Brennstoffen betrieben werden. Zulässiges Brennmaterial ist in Anlehnung an den Betrieb für offene Kamine nur naturbelassenes stückiges Holz (§ 3 Abs. 1 Nr.4 der 1. BImSchV) oder Presslinge in Form von Holzbriketts (§ 3 Abs. 1 Nr. 5a der 1. BImSchV). Die Verwendung von Feuerschalen und Feuerkörben darf nicht zum Zweck der Abfallbeseitigung erfolgen, die Verbrennung von Pflanzenabfällen wie Baum- und Strauchschnitt ist ausgeschlossen.

 

Abschließend kann festgehalten werden, dass Feuerschalen und Feuerkörbe nur mit naturbelassenem stückigen Holz einschließlich anhaftender Rinde, insbesondere in Form von Scheitholz und Hackschnitzeln, sowie Reisig und Zapfen und Presslinge aus naturbelassenem Holz in Form von Holzbriketts oder in Form von Holzpellets sowie andere Holzbriketts oder Holzpellets aus naturbelassenem Holz mit gleichwertiger Qualität betrieben werden dürfen.

 

Foto zur Meldung: Verbrennen in der Feuerschale / im Feuerkorb
Foto: Verbrennen in der Feuerschale / im Feuerkorb

Meldung bei defekter Straßenbeleuchtung

(11.05.2016)

Zur Meldung über bestehende Störungen bei der Straßenbeleuchtung steht eine neue Möglichkeit zur Verfügung:

 

Auf der Internetseite der Stadt finden Sie unter Verwaltung > Formulare einmal die Möglichkeit ein Formular in Papierform auszudrucken.

 

Des Weiteren können Sie dort auch ein Online-Formular nutzen. Dieses wird direkt an die zuständige Mitarbeiterin Frau Wendt gesendet. Bei Bedarf können Sie dort auch 2 Fotos (Je < 2 MB) anfügen.

 

[Zum Angebot]

Foto zur Meldung: Meldung bei defekter Straßenbeleuchtung
Foto: Foto

Informationen zum neuen Bundesmeldegesetz

(30.10.2015)

Am 1. November 2015 tritt das neue Bundesmeldegesetz in Kraft. Damit wird erstmals in Deutschland die Rechtslage hinsichtlich der melderechtlichen Bestimmungen vereinheitlicht.


Im Vergleich zum Meldegesetz Land Sachsen-Anhalt, das mit Ablauf des 31.10.2015 seine Gültigkeit verliert, gibt es besonders im Zusammenhang mit einem Wohnungswechsel einige Neuerungen, die wir zur Information hier für Sie zusammengestellt haben.


Anmeldung und Abmeldung der Wohnung


Es bleibt bei der bekannten Pflicht zur Anmeldung einer Wohnung bei der Meldebehörde. Wer eine Wohnung bezieht, hat sich innerhalb von zwei Wochen nach dem Einzug bei der Meldebehörde anzumelden.


Die Abmeldung einer Wohnung ist dagegen nur dann erforderlich, wenn nach dem Auszug keine neue Wohnung in Deutschland bezogen wird.


Dies ist z.B. der Fall,

  • wenn Deutschland verlassen, also der Wohnsitz in das Ausland verlegt wird, oder
  • eine Nebenwohnung aufgegeben wird.

 

Eine Abmeldung ist frühestens eine Woche vor dem Auszug möglich, sie muss innerhalb von zwei Wochen nach dem Auszug bei der Meldebehörde erfolgen.


Die Abmeldung einer Nebenwohnung erfolgt künftig nur noch bei der Meldebehörde, die für die alleinige (einzige) Wohnung oder die Hauptwohnung zuständig ist.


Wer in das Ausland wegzieht kann bei der Abmeldung künftig seine Anschrift im Ausland hinterlassen. Die Auslandsanschrift wird im Melderegister gespeichert. In diesem Fall kann die Behörde beispielsweise im Zusammenhang mit Wahlen mit der Bürgerin bzw. dem Bürger Kontakt aufnehmen.


Für folgende Lebenslagen sieht das Bundesmeldegesetz zusätzliche Ausnahmen von der Meldepflicht vor:

 

  • Wer in Deutschland aktuell bei der Meldebehörde gemeldet ist, und für einen nicht länger als sechs Monate dauernden Aufenthalt eine weitere Wohnung bezieht, muss sich für diese weitere Wohnung weder an- noch abmelden. Die Anmeldung für diese weitere Wohnung muss künftig erst nach Ablauf von sechs Monaten erfolgen.

 

  • Für Personen, die sonst im Ausland wohnen und im Inland nicht gemeldet sind, besteht eine Anmeldepflicht erst nach dem Ablauf von drei Monaten.

 

  • Solange Bürgerinnen und Bürger in Deutschland aktuell bei der Meldebehörde gemeldet  sind, müssen sie sich nicht anmelden, wenn sie in Krankenhäusern, Pflegeheimen oder sonstigen Einrichtungen, die der Betreuung pflegebedürftiger oder behinderter Menschen oder der Heimerziehung dienen, aufgenommen werden oder dort einziehen.

 

Mitwirkungspflicht des Wohnungsgebers - Bestätigung

 

Wieder eingeführt wird die Mitwirkungspflicht des Wohnungsgebers bzw. des Wohnungseigentümers bei der Anmeldung und bei der Abmeldung (z.B. beim Wegzug in das Ausland). Damit können künftig sogenannte Scheinanmeldungen wirksamer verhindert werden.


Wohnungsgeber bzw. die Wohnungseigentümer müssen den Mieterinnen und Mietern den Ein- oder Auszug schriftlich bestätigen. Die Wohnungsgeberbestätigung ist stets bei der Anmeldung in der Meldebehörde vorzulegen.


Vorausgefüllter Meldeschein


Eine Neuheit stellt der sogenannte vorausgefüllte Meldeschein dar, der bis zum Jahr 2018 von allen Bundesländern verpflichtend einzuführen ist. Der vorausgefüllte Meldeschein ist ein Verfahren zur elektronischen Anforderung von Meldedaten durch die neue Meldebehörde bei der bisherigen Meldebehörde während  der Anmeldung. Dies bedeutet, dass im Falle einer Anmeldung die eigenen Meldedaten im automatisierten Verfahren der Meldebehörde am Zuzugsort bereitgestellt werden und damit eine erneute Datenerfassung unnötig wird. Dies führt zu Erleichterungen für die Bürgerinnen und Bürger sowie für die Verwaltung und dient zugleich dazu, Fehlerquellen bei der Verarbeitung von Einwohnermeldedaten zu verhindern. Die Meldedaten, die in der Meldebehörde des bisherigen Wohnortes bereits gespeichert sind, machen sich elektronisch auf den Weg zur aktuell zuständigen Meldebehörde.


Auskünfte aus dem Melderegister


Auskünfte aus dem Melderegister an Private zum Zwecke der Werbung und / oder des Adresshandels sind künftig nur noch zulässig, wenn die Bürgerin und der Bürger vorher in die Übermittlung ihrer Meldedaten für diese Zwecke eingewilligt haben. Diese Einwilligung muss gegenüber Privaten ausdrücklich erklärt werden. Es besteht auch die Möglichkeit, bei der Meldebehörde eine Erklärung darüber abzugeben, dass die eigenen Daten zum Zwecke der Werbung und / oder des Adresshandels an Private herausgegeben werden dürfen. Diese Einwilligung bleibt bis zu ihrem Widerruf bestehen und muss nach einem Umzug nicht erneut abgegeben werden. Wurde keine Einwilligung erklärt, darf die Meldebehörde die Meldedaten nicht zum Zwecke der Werbung und/oder des Adresshandels herausgeben.


Außerdem dürfen Daten, die für Zwecke der gewerbsmäßigen Anschriftenermittlung durch eine Melderegisterauskunft erhoben worden sind, vom Datenempfänger nicht wiederverwendet werden. Die zweckwidrige Verwendung von zweckgebundenen Melderegisterauskünften bzw. die Wiederverwendung der Daten kann mit einem Bußgeld geahndet werden.


Weiterhin muss im Rahmen einer einfachen Melderegisterauskunft, die für gewerbliche Zwecke beantragt wird, der gewerbliche Zweck künftig angegeben werden. Die im Rahmen der Auskunft erlangten Daten dürfen dann nur für diese Zwecke verwendet werden.


Eine strikte Zweckbindung besteht auch für so genannte erweiterte Melderegisterauskünfte, für Gruppenauskünfte und für Daten, die trotz bestehender Auskunftssperre übermittelt worden sind, weil eine Gefährdung der betroffenen Person ausgeschlossen werden konnte. Wenn der jeweils verfolgte Zweck erfüllt ist, muss der Datenempfänger die Daten löschen.


Für Personen, die in Einrichtungen zum Schutz vor häuslicher Gewalt, in Einrichtungen zur Behandlung von Suchterkrankungen, in Krankenhäusern, Pflegeheimen oder sonstigen Einrichtungen, die der Betreuung pflegebedürftiger oder behinderter Menschen oder der Heimerziehung dienen, einer Aufnahmeeinrichtung für Asylbewerber oder sonstige ausländische Flüchtlinge oder in einer Justizvollzugsanstalt wohnen, wird künftig ein sogenannter bedingter Sperrvermerk im Melderegister eingetragen, sofern der Meldebehörde bekannt ist, dass sich an der betreffenden Anschrift eine der genannten Einrichtungen befindet. Bei Melderegisterauskünften an Private muss die Meldebehörde künftig in diesen Fällen vor einer Auskunftserteilung den Betroffenen anhören und darf dann keine Auskunft erteilen, sofern durch die Herausgabe der Daten schutzwürdige Interessen von Betroffenen beeinträchtigt würden.

 

[Diese Informationals PDF]

[Widerspruchsrechte im Zusammenhang mit der Weitergabe von Daten]

[Wohnungsgeberbestätigung]

Foto zur Meldung: Informationen zum neuen Bundesmeldegesetz
Foto: Bild


Veranstaltungen

04.10.​2020
10:00 Uhr
Pokalschießen bei der Schützengilde Loburg von 1432 e. V.
Die Schützengilde Loburg führt am 04. Oktober 2020 auf ihrem Kugelstand 3 Pokalwettkämpfe ... [mehr]
 
10.10.​2020
09:00 Uhr
Dorffrühstück & Drachenfest
Der Heimatverein Theeßen e. V. lädt zum gemeinsamen Frühstück und Drachenfest ein. Nähere ... [mehr]
 
10.10.​2020
10:00 Uhr
Gottesdienst zur Eröffnung des Studienjahres
Gottesdienst zur Verabschiedung der Absolventen und Begrüßung der neuen Studierenden. ... [mehr]
 
10.10.​2020
14:30 Uhr
Drachenfest in Hobeck
Am Samstag, dem 10.10.2020 lassen ab ca. 14.30 Uhr wieder die Kinder auf dem Sportplatz in Hobeck ... [mehr]
 
10.10.​2020
19:00 Uhr
Konzert der Hanke-Brothers
Das Konzert zum Studienjahresbeginn gestalten die "Hanke Brothers". Wer schon einmal hineinhören ... [mehr]
 
11.10.​2020
10:00 Uhr
Feierstunde zur Verleihung der akademischen Grade
Die Feierstunde zur Verleihung der akademischen Grade ist immer eine ganz besondere Veranstaltung. ... [mehr]
 
01.11.​2020
16:00 Uhr
Bilder unserer Stadt
Auf vielfachen Wunsch wird die Veranstaltung „Bilder unserer Stadt“, die schon einmal ... [mehr]
 
12.12.​2020
16:00 Uhr
Weihnachtsmärchen "Die kleine Hexe, die nicht böse sein konnte"
Wer es im Leben zu etwas bringen will, muss erst einmal zur Schule gehen. Wer lernen will, wie man ... [mehr]