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Breitbandausbau geht in großen Schritten voran

18.10.2018

Pressemeldung des Landkreises Jerichower Land vom 18.10.2018

 

Der flächendeckende Ausbau des Breitbandnetzes im Jerichower Land verläuft grundsätzlich nach Plan, sowohl die durch den Landkreis koordinierte, geförderte Maßnahme von Bund und Land, als auch der Eigenausbau der Telekommunikationsunternehmen. Derzeit wird in vielen Gemeinden ausgebaut, die Tiefbaumaßnahmen laufen oder sind abgeschlossen. Die ersten schnellen Internetzugänge wurden bereits in Betrieb genommen. Bis Ende 2019 soll der Breitbandausbau vollständig abgeschlossen sein.

 

Das Jerichower Land startete als einer der ersten Landkreise in Sachsen-Anhalt den Komplettausbau eines Kreisgebietes. Ziel des überwiegend mit Glasfaser ausgebauten Netzes ist eine Versorgung mit mindestens 50 Mbit/s Downloadgeschwindigkeit für jeden Privathaushalt und eine symmetrische Bandbreite von mindestens 100 Mbit/s Up- und Downloadrate für jedes Unternehmen in den Gewerbegebieten.

 

Während die Telekom den geförderten Ausbau in Jerichow, Genthin und Möser übernommen hat, wird dieser in Biederitz, Gommern, Möckern und Elbe-Parey von der MDDSL- Mitteldeutsche Gesellschaft für Kommunikation mbh umgesetzt. Parallel zur geförderten Maßnahme erfolgt der Eigenausbau durch die beiden Netzbetreiber entsprechend der in 2015 durchgeführten Marktkonsultation.

 

„Nach derzeitigem Planungsstand werden die letzten Anschlüsse Ende Oktober 2019 für die Verbraucher freigeschalten. Einen Überblick zum aktuellen Status in den einzelnen Ortschaften sowie die Kontaktdaten des jeweiligen Netzbetreibers, werden auf der Interseite des Landkreises

(http://www.lkjl.de/de/aktueller-ersorgungsstatus.html) zur Verfügung gestellt“, erläutert Landrat Dr. Steffen Burchhardt.

 

Insgesamt investiert der Landkreis rund 10,25 Millionen Euro, um in allen unterversorgten Regionen im Kreisgebiet eine schnelle Internetverbindung zu ermöglichen. Ausgenommen ist die Stadt Burg, die ein separates Förderverfahren durchgeführt hat. Mit einer Landesförderung in Höhe von 6,44 Millionen Euro, sowie 3,81 Millionen Euro Bundesmitteln, muss der Kreis keinen finanziellen Eigenanteil für den Ausbau leisten.

 

Foto: Breitbandversorgung